EX-IN Genesungsbegleiter Ausbildung
EX-IN Genesungsbegleiter Ausbildung 

Ausbildungsstandards im Überblick

LebensART

Das Curriculum



 

Die Module

Das Curriculum besteht aus 12 Modulen

Jedes Modul dauert 22 Unterrichts-Stunden (45 Minuten)

 

I. Semester (Basismodule)

  • Salutogenese (Gesundheitsfördernde Haltungen)
  • Empowerment (Selbstermächtigung, Selbstbefähigung)
  • Erfahrung und Teilhabe
  • Recovery (Genesung)
  • Trialog
  • Selbsterforschung (der eigenen Erfahrung einen Sinn geben)

     

II. Semester (Aufbaumodule)

  • Assessment (ganzheitliche Bestandsaufnahme und Zielplanung)
  • Beraten und Begleiten
  • Fürsprache
  • Krisenbegleitung
  • Lernen, Lehren und Forschen
  • Portfolio, Professionelles Profil

     

Inhalte und Ziele der Module sind dem Curriculum zu entnehmen.

 

 

LebensART ist mit Gudrun Tönnes als Trainerin EX-IN Anbieter mit langjähriger Erfahrung.

In NRW wurde der erste Kurs im Auftrag der AGpR in Köln bereits 2010 durchgeführt.


Die EX-IN Genesungsbegleiterausbildung bei LebensART fußt wie alle EX-IN Ausbildungen auf dem Curriculum des EU Da Vinci Projektes von 2005 bis 2007.

Die darin erarbeiteten und/oder beschriebenen Methoden, Inhalte und Ziele sind für die TrainerInnen verbindlich.

Gudrun Tönnes erwarb ihre Trainerlizenz im ersten Trainerkurs 2008 bis 2009 im UKE Hamburg und bei F.O.K.U.S. Bremen.
Trainingserfahrungen von Gudrun Tönnes finden Sie hier

 

2013 entschieden wir uns die Ausbildung und den Weiterbildungsträger LebensART nach AZAV Richtlinien zertifizieren zu lassen. Seitdem können Teilnehmer bei LebensART die Ausbildung über Bildungsgutscheine der Arbeitsagenturen und Jobcenter finanzieren lassen.
Ein hohes Maß an Verbindlichkeit allen interessierten Parteien gegenüber, ist durch die Anwendung unseres Qualitätsmangements gewährleistet.

 

EX-IN LebensART

Kriterien für die qualitativ gute Ausbildung bei LebensART
 

Die EX-IN Ausbildung

Das trialogische Selbstverständnis der EX-IN Ausbildung wird durch die Herkunft und die Erfahrungshintergründe unseres Trainerteams selbstverständlich gelebt.

 

Die Methode zur Entwicklung von Erfahrungswissen, das durch die Entdeckung und Reflexion von ICH, ICH – DU und Wir-Wissen entsteht, wird in der EX-IN Ausbildung seit Jahren in zahlreichen Kursen angewendet. Die Vermittlung Methoden passiert Implizit und/ wird mit dem Erfahrungswissen verknüpft.

 

Aktualisierung des Curriculums

Der Lehrplan wir regelmäßig an die Erfordernisse angepasst, die sich aus den Rückmeldungen aller beteilgten interessierten Parteien als erforderlich und nützlich erweisen.

Neue wichtige Erkenntnisse, Inhalte und Methoden werden auf regelmäßigen Treffen des Trainerteams gesammelt und erörtert.
einige neue Zusatzmodule sind in Planung.

 

Erfolgreiche Teilnahme

 

Die Teilnahme bzw. die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine Bescheinigung am Ende des Basiskurses bzw. des Aufbaukurses bestätigt. Für eine erfolgreiche Teilnahme ist Voraussetzung, dass der/die TeilnehmerIn:

  • maximal 10 % Fehlzeiten hat,
  • ein Praktikum von mindestens 120 Stunden (Basismodule) sowie ein Praktikum von mindestens 120 abgeleistet hat,
  • jeweils einen Praktikumsbericht erstellt hat,
  • das Portfolio erstellt hat
  • Die Leistungen des Selbststudiums erbracht hat
  • das Persönliche Professionelle Profil Präsentiert hat
  • sämtliche Kursgebühren entrichtet hat

 

 

Kursgebühren

Der TeilnehmerInnenbetrag für die EX-IN-Ausbildung ist so bemessen, dass eine unseren Standards entsprechende Lehre ermöglicht werden kann. Die Gebühren, sowie die Honorare für DozentInnen werden nach Abstimmung mit der Fachkundigen Stelle für die AZAV Zertifizierung den Kosten angepasst. (Bundeskosttendurchschnittssatz)


Auswahl der Teilnehmer/innen

Unsere EX-IN-DozentInnen, die einen EX-IN Kurs durchführen, haben das Recht und die Verpflichtung, sämtliche Bewerbungsschreiben und –unterlagen zu studieren. Ihnen obliegt es auch, beim Auswahlverfahren der zukünftigen TeilnehmerInnen zu entscheiden.

Anforderungen an TeilnehmerInnen

  • Erfahrung mit schweren seelischen Erschütterungen und deren Bewältigung
  • keine akute Krise und keine akute Sucht
  • Möglichst Vorerfahrung in Selbsthilfe oder Trialog
  • Bereitschaft über sich und seine/ihre Erfahrungen in der Gruppe zu sprechen
  • Bereitschaft sich auf Gruppenprozesse einzulassen
  • Soziales Netz, das Begleitung und Unterstützung während des Kurses bietet
  • zur Selbstfürsorge

Informationsveranstaltungen

  • Vor Beginn eines Kurses findet mindestens eine Einführungsveranstaltung statt.  Hier wird bei Bedarf Beratung zur Finanzierung angeboten.

Bewerbungsverfahren

  • Die TeilnehmerInnen bewerben sich schriftlich und erläutern ihre Erfahrungen, ihren Lebenslauf, ihre Motivation... (siehe Bewerbungsbogen)
  • Das Trainerteam führt anschließend persönliche Bewerbungsgespräche in Kleingruppen.

     

Gruppengröße

Die Gruppen eines Kurses sollte mindestens 15 TeilnehmerInnen haben.
 

    Evaluation

Eine regelmäßige Rückmeldung der KursteilnehmerInnen an die DozentInnen ist ein bedeutsames Steuerungsinstrument sowohl in einem Kurs, als auch allgemein für die Qualitätssicherung. Die Rückmeldungen sollten am Ende jedes Moduls erfolgen. Sie können mündlich (Abschlussblitzlicht) erfolgen. Mindestens zwei mal (am Ende der Basismodule und am Ende der Ausbildung) sollte die Rückmeldung jedoch auch schriftlich erfolgen.
 

 

Kursdokumentation

  • Handouts sind in Form eines Arbeitsbuches vorhanden.
  • Die auf Flip-Chart und Metaplan gefertigten Gruppenarbeiten der TeilnehmerInnen können, per Kamera oder schriftlich dokumentiert, den Kursverlauf, die Diskussionsprozesse und Arbeitsergebnisse darstellen.
    Sie werden zeitnah auf einer Lernplattform den Teilnehmern zur Verfügung gestellt
  • Es werden vorab Ablaufpläne erstellt. Eine Dokumentation der Abweichungen und zusätzlich eingebrachter Methoden wird während des Moduls erstellt und dem gesamten Trainerteam zur Verfügung gestellt.Sie erleichtert  die Arbeit für nachfolgende DozentInnen.

Externe unabhängige Qualitätsprüfung durch eine staatlich bestellte fachkundige Stelle 1 mal jährlich

Standards sind nur wirksam, wenn sie einem Qualitätsmanagement unterliegen und ständig im Sinne der interessierten Parteien und mit ihnen gemeinsam weiter entwickelt werden

 

Praktika
Zur EX-IN Ausbildung gehören zwei Praktika:

  • Das Einstiegspraktikum (120 Stunden) dient der Reflexion des „Seitenwechsels“ und der Sensibilisierung für die Tätigkeit als GenesungsbegleiterIn und der eigenen Erprobung (in) der praktischen Arbeit
  • Aufbaupraktikum (120 Stunden) dient der Erweiterung der praktischen Fähigkeite und weiteren Erprobung eigenen Qualitäten und der im Kurs hinzugewonnenen Fähigkeiten und Kompetenzen.

Zu jedem Praktikum ist ein Bericht zu erstellen und eine Bescheinigung des/der PraktikumsgeberIn beizubringen.

Die Praktikumsstellen werden von den Kursteilnehmern an Hand von umfangreichen Materialien über die Anforderungen für das jeweilige Praktikum informiert.
Die Kursteinehmer treffen schriftliche mit dem Praxisanleiter Aufgaben und Ziele des Praktikums.

Anleitertreffen für die Praktikumsanleiter finden 4 mal im Jahr bei LebensART oder bei einem der Kooperationspartner statt.
 

Vierteljährlich gibt es zusätzliche ganztägige Treffen zum Austausch über Fragen aus den Praktika und zur Erarbeitung von Aspekten des Professionellen Profils im Portfolio.
Die sogenannten Praktikumsportfoliorflexionstage

 

Trainerteam beim Abschluss von EX-IN Essen 1 - Juni 2017

Portfolio

Die Erstellung eines Portfolios ist Bestandteil der EX-IN Ausbildung. Das Portfolio besteht aus den Abschnitten Spurensuche, Qualitäten, Planung und Persönliches Professionelles Profil. Als Vorlage und Konzept dient die letzte überarbeitete Version.


Abschlusspräsentation

Die Abschlusspräsentationen finden am Ende des Kurses statt, sie umfassen die Reflektion der Kursinhalte, der eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten und der eigenen Rolle im Kurs.

  • Die Aufgabenstellung ist am Ende der Portfoliovorlage beschrieben.
     

Methodik

Das Hauptanliegen der Beteiligung von “Experten durch Erfahrung” ist, die individuelle Erfahrung als Ressource zu nutzen. Dazu müssen die Betreffenden in der Lage sein, ihre Erfahrungen und ihre Bewältigung zu reflektieren. Dies ist mit der Bereitschaft und der Fähigkeit verbunden, diese Erfahrungen als Teil des Reflektionsprozesses mit anderen auszutauschen.

Um einen Blickwinkel zu vermeiden, der sich ausschließlich auf individuelle Erfahrungen, Werte und Annahmen beruft, „um ein Experte durch Erfahrung zu werden, ist es erforderlich, die eigenen Erfahrungen zu reflektieren und diese mit anderen auszutauschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Es ist erforderlich, dass die Experten ihre Erfahrungen im Vergleich mit anderen Erfahrungen, anderen Situationen und anderen Menschen überprüfen und erproben“.

Um zu verhindern, lediglich traditionelles Wissen und bekannte Erklärungen zu reproduzieren, hat das Projekt die eindeutige Aufgabe, eine Ausbildung zu entwickeln, die auf individuellen Erfahrungen aufbaut.

Der erste Schritt ist, von den individuellen Erfahrungen der einzelnen TeilnehmerInnen aus zu gehen. Durch die Reflexion und Strukturierung dieser Erfahrungen kann sie oder er ein erfahrungsbasiertes “Ich-Wissen” entwickeln. Wenn wir davon ausgehen, dass es notwendig ist, eine gemeinsam geteilte Perspektive von dem zu entwickeln, was hilfreiche Haltungen, Methoden und Strukturen zur Unterstützung von Menschen in psychischen Krisen sind, ist es wichtig, dass die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen, um “Wir-Wissen“ zu entwickeln. Dadurch kann die Erfahrung von besonderen psychischen Prozessen und psychischen Krisen sowohl auf individueller Ebene als auch auf kollektiver Ebene verstanden

werden.

 

Seit dem zweiten EX-IN Kurs in Köln ist Frau Christiane Haerlin ein regelmäßiger Gast.
Sie präsentiert und erprobt mit den TeilnehmerInnen ihr Konzept der beruflichen Beratung für Menschen mit psychischer Erkrankung während des Moduls Beraten und Begleiten

Trainerteam mit Tandems


Das TrainerInnenteam besteht aus mehreren Fachpersonen aus dem Bereich Psychiatrie mit einer zweijährigen Trainerausbildung oder der Trainerausbildung von EX-IN Deutschland. Und zertifizierten Genesungsbegleitern mit der zweijährigen Trainerausbildung bei LebensART oder der von EX-IN Deutschland.

Je Modul kann die Teamkonstellation wechseln, damit unterschiedliche Modelle von GenesungsbegleiterInnen, Experten aus Erfahrung als Modell für die KursteilnehmerInnen zur Verfügung steht.

Ein Trainer begleitet den Kurs jeweils kontinuierlich über das Jahr.


Die TrainerInnen sind ein Trainerteam

EX-IN KurstrainerInnen sind:

  • Psychiatrieerfahrene mit EX-IN Ausbildung und TrainerInnenausbildung bei EX-IN Deutschland und bei LebensART
  • Personen mit einer Fachausbildung und Erfahrungen als MitarbeiterIn im Bereich Psychiatrie und einer Ausbildung zur EX-IN TrainerIn
  • Angehörige mit EX-IN TrainerInnenausbildung unter Umständen bei Bedarf als Ergänzung

 

EX-IN TrainerInnen arbeiten immer als Tandem oder als Team, das aus mindestens einem Psychiatrieerfahrene mit EX-IN Ausbildung und TrainerInnenausbildung  und mindestens einer Personen mit einer Fachausbildung und Erfahrungen als MitarbeiterIn im Bereich Psychiatrie und der Ausbildung zur EX-IN TrainerIn:

Eine dauerhafte Einbindung von Angehörigen Trainern hat sich die Ausbildung bisher nicht als erforderlich erwiesen.

 

 

Trainerteam Gäste aus der Schweiz und Assistentin beim 2. EX-IN Kurs in Essen



Über die allgemeinen EX-IN Standards hinaus bietet LebensART:

 

  • Trainertandem mit ausgebildeten und zertifizierten Trainern (Profitrainer und Genesungsbegleiter mit Trainerausbildung - gesamt-
  • Trainer-Team mit 7 ausgebildeten Trainern und 7 Trainern in Ausbildung)
  • Hausaufgaben/angeleitetes Selbststudium und Evaluation
  • Lernplattform online / Plattform zur Vernetzung
  • 2 Praktika à 120 Stunden
  • 4 Tage pro Kurs zur Praktikumsreflektion und Unterstützung beim Portfolio
  • Portfolio-Erstellung und Präsentation, regelmäßige Portfoliobegleitung mit Feedback
  • Lehrmaterial: Arbeitsbuch und Datenstick
  • Ein Fachbuch zu Recovery
  • Broschüren zu Einzelthemen
  • VBG-Unfallversicherung
  • AZAV-Zertifizierung
  • Praktikumsanleiter-Treffen
  • Teilnahmebescheinigung je Modul mit Inhalten
  • Feedbackabfrage je Modul
  • Abschlusszertifikat
    EX-IN (Experienced-Involvement Genesungsbegleiter/in)

 

Kontakt / Adresse

LebensART Büro

Anke
Averbeck

 

 




averbeck@lebensartmuenster.de


Sprechzeiten:
 

Mittwoch von 10 bis 12 Uhr
Donnerstag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr


Telefon:
0251 92452066

LebensART Büro

 

Clemens
Sprey





sprey@lebensartmuenster.de


Sprechzeiten:

 

Montag 13 bis 16 Uhr
 

Telefon:
0251 92452066

LebensART Büro
 

Gudrun Tönnes



 




toennes@lebensartmuenster.de

Sprechzeiten:

 

Dienstag von 10 bis 12 Uhr
und von 15 bis 17 Uhr

Freitag  von 10 bis 12 Uhr
und von 15 bis 17 Uhr

Bitte wenn Sie mich nicht persönlich erreichen auf die mailbox sprechen oder eine SMS senden, ich rufe zurück
Mobil: 0171 5118569

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Kooperationspartner für den EX-IN Genesungsbegleiterkurs in Wuppertal

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